Veröffentlicht am 19.03.2026, 16:31 Uhr 
In der jüngsten Monatsrunde der ASG Schleswig-Holstein am 16. März 2026 stand die Krankenhausreform im Mittelpunkt. Nach einführenden inhaltlichen Hinweisen des ASG-Vorstandsmitglieds Ralph Weimann zu den bundesgesetzlichen Grundlagen (KHVVG und KHAG) entwickelte sich mit Patrick Reimund, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, eine fachlich fundierte Diskussion.
Im Fokus standen die konkreten Auswirkungen der Reform auf die Versorgungsstrukturen im Land. Dabei ging es um die künftige Verteilung und Bündelung von Leistungen, um die Erreichbarkeit von Krankenhäusern in einem Flächenland sowie um die Frage, wie Versorgung auch in ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins verlässlich gesichert werden kann.
Thematisiert wurden außerdem die personelle Ausstattung, die künftige Rolle kleinerer Standorte und die Frage, welche regionalen Spielräume das Land bei der Umsetzung der Reform benötigt. Auch die Komplexität der Finanzierungs- und Planungsmechanismen war Gegenstand der Diskussion.
Die ASG Schleswig-Holstein unterstützt die prinzipiellen Ziele der Krankenhausreform; bei der Umsetzung kommt der Landespolitik die Verantwortung zu, eine verlässliche und ausreichend wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten.
Gez. Dr. med. Friedrich von Samson-Himmelstjerna
Landesvorsitzender der ASG Schleswig-Holstein
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