SPD-Langwedel - online -

Heute 19.06.18

SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde
19:00 Uhr, SPD-Kreistagsfraktion RD-ECK ...

Morgen 20.06.18

SPD Rendsburg-Eckernförde
19:00 Uhr, Sitzung des Kreisvorstandes der SPD ...

QR-Code

QR-Code SPD-Langwedel.de
SPD-Langwedel.de

QR-Code Mobilversion


mobil.spd-net-sh.de/?id=400

Webmaster
"Agrarausschuss verpasst Chance f√ľr Neuausrichtung"

Veröffentlicht am 23.01.2013, 16:50 Uhr     Druckversion

√Ėkologische Ausrichtung der Agrarpolitik verw√§ssert

Wie bef√ľrchtet stimmte am Mittwoch eine Mehrheit im Agrarausschuss gegen eine st√§rkere √∂kologische Ausrichtung der zuk√ľnftigen EU-Agrarpolitik. Die zur Abstimmung vorgelegten umstrittenen Kompromissvorschl√§ge, die die von der EU-Kommission geforderte √Ėkologisierung stark abschw√§chen, wurden mehrheitlich angenommen.
Die SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST √ľbte scharfe Kritik am Abstimmungsergebnis: ¬ĄDer Agrarausschuss gef√§hrdet einen dringend n√∂tigen Systemwandel der gemeinsamen europ√§ischen Agrarpolitik hin zu einer √∂kologischen Ausrichtung. Deshalb habe ich gegen diese verw√§sserten Kompromisse gestimmt. Eine gegen√ľber der Gesamtbev√∂lkerung in Europa vermittelbare EU-Agrarpolitik bedarf im 21. Jahrhundert eines grundlegenden Systemwechsels. Klimaschutz und Erhalt der Biodiversit√§t d√ľrfen bei der Agrarreform nicht hinten anstehen.¬ď

Die im Agrarausschuss ausgehandelten und nun verabschiedeten Kompromisse sehen vor, dass es bei einem Versto√ü gegen die √Ėkologisierungsauflagen keine Sanktionen in der Basispr√§mie gibt, sondern nur bei den 30 Prozent der Zahlungen, die f√ľr die √Ėkologisierung vorgesehen sind. Dieser Vorsto√ü weicht nicht nur die √∂kologische Ausrichtung der Agrarreform auf, sondern erh√∂ht auch durch diverse Ausnahmeregelungen den Verwaltungsaufwand. ¬ĄDamit bin ich und die deutsche SPD-Delegation im Parlament nicht einverstanden. √Ėkologisierungsauflagen lediglich zu einer freiwilligen Option f√ľr die Landwirte umzuwandeln, reicht nicht aus, um die notwendige gesellschaftliche Legitimation f√ľr einen der gr√∂√üten Ausgabenbl√∂cke im EU-Haushalt zu schaffen¬ď, so Ulrike RODUST.

¬ĄNoch ist es nicht zu sp√§t, diese Verw√§sserung der Reform aufzuhalten¬ď, so Ulrike RODUST weiter. ¬ĄDie Berichte des Agrarausschusses werden voraussichtlich im M√§rz 2013 im Plenum des Europ√§ischen Parlaments abgestimmt. Dort werde ich versuchen, mit weiteren Abgeordneten erneut √Ąnderungseintr√§ge einzubringen, um unsere Position und die vieler Verbraucherinnen und Verbraucher einzubringen.¬ď

Hintergrund: √Ėkologisierung
Im Rahmen des Mehrj√§hrigen Finanzrahmens 2014-2020 wird die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) reformiert. Seit ihrer Einf√ľhrung wurde die GAP bereits mehrfach reformiert, um sie an aktuelle Herausforderungen anzupassen. Das Herzst√ľck des Kommissionsvorschlages zur aktuell anstehenden Reform sind die Vorschl√§ge zur √Ėkologisierung der Direktzahlungen. Das hei√üt, dass die Direktzahlungen zuk√ľnftig an die Einhaltung von √Ėkologisierungsma√ünahmen gekn√ľpft werden sollen. Nach der Kommission soll es ab 2014 nur noch 70 % der Direktzahlungen ohne Auflagen geben. Die verbleibenden 30 % werden nur ausbezahlt, wenn der Landwirt bestimmte umweltschonende Auflagen erf√ľllt.

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


Kommentare
Keine Kommentare
 
Langwedel

Ortsschild Langwedel

 

SPD Infos